{"id":266,"date":"2020-07-06T17:55:54","date_gmt":"2020-07-06T15:55:54","guid":{"rendered":"http:\/\/sendenhorst2020.de\/?page_id=266"},"modified":"2020-08-08T00:42:38","modified_gmt":"2020-08-07T22:42:38","slug":"starke-ideen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sendenhorst2020.de\/?page_id=266","title":{"rendered":"STARKE IDEEN"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"has-primary-color has-text-color wp-block-heading\"><strong>Kommunalwahlprogramm der SPD in Sendenhorst und Albersloh<\/strong> <strong>2020 &#8211; 2025<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>I. Die Handschrift der SPD in Sendenhorst und Albersloh<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die SPD-Fraktion hat in den letzten sechs Jahren gute Arbeit geleistet &#8211; und Mehrheiten f\u00fcr ihre Ideen gefunden. Mit Fachverstand aus vielen Bereichen &#8211; Stadtplanung, Umweltschutz, Wirtschaft, Bildung, Jugendarbeit, Verkehrsplanung &#8211; kommen in der Fraktion viele Ideen und Antr\u00e4ge zusammen. Oft sind es nur kleine Projekte und Verbesserungen f\u00fcr die Menschen vor Ort. Oft sind es \u00c4nderungsantr\u00e4ge, die Vorschl\u00e4ge der Verwaltung korrigieren oder verbessern. Oft sind es Dinge, auf die wir von Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrgern angesprochen werden. Nicht alles kann in der Zeitung stehen. Aber immer kommen Beschl\u00fcsse f\u00fcr ein besseres Leben in Sendenhorst und Albersloh dabei heraus &#8211; mit Blick auf die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir haben uns erfolgreich daf\u00fcr eingesetzt, dass Menschen mit geringerem Einkommen entlastet werden<\/strong>: Die auf unseren Antrag zustanden Zusch\u00fcsse f\u00fcr kinderreiche Familien zum <strong>Wassergeld<\/strong> werden mittlerweile von rund 20 Berechtigten in Anspruch genommen. Die <strong>Beitr\u00e4ge zur Offenen Ganztagsschule (OGS)<\/strong> sollten steigen &#8211; auf Antrag der SPD bleiben sie bis zu einem Jahreseinkommen unter dem Steuerfreibetrag beitragsfrei. Und auch die Beitr\u00e4ge f\u00fcr das zweite Geschwisterkind sollten steigen &#8211; nun bleibt es bei der 70%igen Befreiung. Die <strong>Schwimmgeb\u00fchren<\/strong> sind im Vergleich zu anderen Kommunen relativ hoch; sie werden gesenkt &#8211; und es gibt ein gr\u00f6\u00dferes Angebot an Kursen, mehr Kinder k\u00f6nnen Schwimmen lernen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir wollen, dass sich mehr Menschen in der Stadt beteiligen,<\/strong> auch Kinder und Jugendliche: Auf unseren Antrag hat die Stadtverwaltung das <strong>Projekt &#8222;Jugend und Politik&#8220;<\/strong> gestartet. Die Montessori-Gesamtschule hat als erste mitgemacht &#8211; die Realschule will das Projekt fortsetzen. Ein weiterer Baustein ist die <strong>Jugendkonferenz<\/strong>. Diese wird auf unseren Antrag im n\u00e4chsten Jahr zum dritten Mal stattfinden. Eine Klimawoche wird es 2020 mit der Beteiligung der jungen Menschen geben &#8211; auf unseren Antrag mit dem Themenschwerpunkt &#8222;Klima und Umwelt&#8220;. Wir wollen, Menschen, die in unserer Stadt ehrenamtlich arbeiten, besser unterst\u00fctzen &#8211; durch eine\/n Ansprechpartner\/in, die Angebote vermittelt, bei Fragen zum Versicherungsschutz hilft, die Freiwilligen vor Ort miteinander vernetzt usw. F\u00fcr diese <strong>EhrenamtskoordinatorIn<\/strong> setzen wir uns seit Jahren ein &#8211; nun wird die Stelle endlich besetzt, wenn auch noch befristet und nur in Teilzeit. An einer vollen, unbefristeten Stelle arbeiten wir weiter &#8211; denn wir wollen &#8222;gute&#8220; Arbeitspl\u00e4tze bei der Verwaltung schaffen und damit ein Vorbild f\u00fcr andere Arbeitgeber vor Ort sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir stellen seit den 1990er Jahren die Umwelt- und Klimapolitik in den Mittelpunkt unserer Politik:<\/strong> Leider ist der damals von der SPD initiierte Agenda-Prozess unter der CDU im Sande verlaufen. Viele weitere Antr\u00e4ge der SPD in dem Bereich wurden nur schleppend oder gar nicht umgesetzt. Zum Beispiel das <strong>Klimasparbuch<\/strong>, mit dem wir praktische Tipps zu Umwelt- und Klimaschutz f\u00fcr die Menschen in der Stadt zur Verf\u00fcgung stellen wollten. Stattdessen gibt es jetzt Tipps auf der Internetseite der Stadt Sendenhorst &#8211; auch das unsere Idee. Unser Antrag aus dem Juni 2019, die <strong>Klima- und Umweltvertr\u00e4glichkeit von Beschl\u00fcssen<\/strong> zuk\u00fcnftig zur Grundlage von politischen Entscheidungen zu machen, wird nun umgesetzt. Weitere Initiativen von uns &#8211; pestizidfreie Kommune, Verzicht auf Einweggeschirr, nachhaltige Beschaffung usw. &#8211; werden immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir wollen die Menschen in Sendenhorst und Albersloh mobiler machen:<\/strong> W\u00e4re es nach dem Willen der SPD gegangen, w\u00fcrde die WLE schon l\u00e4ngst fahren und f\u00fcr weniger PKW-Verkehr sorgen. Nun m\u00fcssen wir noch bis 2023 warten und nutzen die Zeit, ein Mobilit\u00e4tskonzept f\u00fcr beide Ortsteile zu entwickeln, mit<strong> Mobilstationen mit vielen Funktionen<\/strong> an den neuen Haltepunkten und L\u00f6sungen, wie die Menschen z.B. aus dem Hagenholt, der Adolfsh\u00f6he oder dem Stift gut zur Bahn kommen. 2024 soll mit dem Bau der Ortsumgehung Sendenhorst begonnen werden: F\u00fcr die SPD hei\u00dft das, jetzt mit der Planung f\u00fcr <strong>sichere Verkehrsverbindungen f\u00fcr Fu\u00df- und Radverkehr<\/strong> in der Stadt zu beginnen. Die SPD-Fraktion setzt sich f\u00fcr einen <strong>Kreisverkehrs am Ortseingang von Sendenhorst<\/strong> ein &#8211; um den Verkehr langsamer in den Ort zu f\u00fchren und die BesucherInnen des Stifts \u00fcber die Stra\u00dfe &#8222;Im Holt&#8220; zu den Parkpl\u00e4tzen hinter dem Krankenhaus zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir sorgen daf\u00fcr, dass sich die Stadt behutsam und umweltgerecht weiterentwickelt<\/strong>: Wir wollen, dass Sendenhorst seinen Charakter beh\u00e4lt und trotzdem weiterkommt &#8211; mit der Umgestaltung des Promenadenrings, die ein weiterer Teil des von der SPD mitinitiierten <strong>integrierten Stadtentwicklungskonzepts <\/strong>ist. Dasselbe gilt f\u00fcr die <strong>Gestaltungs\u00adsatzung <\/strong>und den <strong>Gestaltungsbeirat <\/strong>in Sendenhorst, die innerhalb der Gr\u00e4ben f\u00fcr eine behutsame bauliche Weiterentwicklung des &#8222;Gesichts&#8220; der Stadt sorgen sollen. In Albersloh unterst\u00fctzen wir die Idee eines <strong>Dienstleistungszentrum<\/strong>s &#8211; Arztpraxen und Dienstleister sollen wieder f\u00fcr die Menschen im Dorf da sein und damit auch die bestehenden Gesch\u00e4fte unterst\u00fctzen. Zur zukunftsorientierten Entwicklung unserer Stadt geh\u00f6rt aber auch die Umwelt &#8211; mit mehr <strong>Gr\u00fcn in der Stadt<\/strong>. 2020 werden beispielsweise auf Antrag der SPD Fl\u00e4chen am Hof Schmetkamp angekauft und aufgeforstet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind nur einige Beispiele f\u00fcr die Arbeit der SPD-Fraktion im Rat in den letzten sechs Jahren. Viele Punkte unseres letzten Kommunalwahlprogramms haben wir umgesetzt &#8211; und dabei laufend weiterentwickelt. Die SPD hat damit deutlich ihre Handschrift hinterlassen und deshalb auch die Haushalte mitgetragen &#8211; f\u00fcr eine Politik, von der alle etwas haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Arbeit wollen wir in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren fortsetzen. Wieder mit einem starken Team. Wieder mit starken Ideen. Wieder f\u00fcr eine gute Politik, die die vielen Chancen f\u00fcr die Menschen in Sendenhorst und Albersloh nutzt. B\u00fcrgernah. Sozial ausgewogen. Umweltbewusst und das Klima schonend. Orientiert an der Zukunft. Und mit dem Blick auf die Zusammenh\u00e4nge.<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>II. Miteinander handeln. F\u00fcreinander handeln.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einer Kommune &#8211; vor allem in einer kleinen Kommune wie Sendenhorst &#8211; h\u00e4ngt alles mit allem zusammen. Man kennt sich. Wirtschaftsf\u00f6rderung l\u00e4uft in Teilen \u00fcber Mundpropaganda. Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich. In der Regel, wei\u00df man, wen man f\u00fcr was ansprechen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es gibt auch Herausforderungen, die neu auf uns zukommen oder st\u00e4rker in den Fokus geraten, Vorhandenes muss weiterentwickelt werden. Daf\u00fcr ist es wichtig, mit Weitblick zu handeln &#8211; nicht nur ein Interesse im Blick zu haben, Defizite und Folgen von Entscheidungen zu erkennen, langfristige Ziele zu formulieren und konsequent zu verfolgen, unterschiedliche Positionen auszugleichen und immer wieder weiter zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Verwaltung und Politik haben sich deshalb f\u00fcr die Beurteilung politischer Entscheidungen Leitlinien gegeben &#8211; positive Auswirkungen f\u00fcr die Bereiche Wohnen, Wirtschaft und b\u00fcrgerschaftliches Miteinander sollen bei allen Entscheidungen im Mittelpunkt stehen. Aus Sicht der SPD muss hier eine weitere Leitlinie erg\u00e4nzt werden: F\u00fcr Klima und Umwelt muss deutlich mehr getan werden &#8211; eine blo\u00dfe Folgenabsch\u00e4tzung f\u00fcr diese Punkte reichen nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.1.1 \u201eMiteinander\u201c bedeutet \u201ealle\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die SPD ist klar: Alle Menschen, die in Sendenhorst und Albersloh leben, alle Gruppen haben dieselbe M\u00f6glichkeit, sich am Leben in der Stadt zu beteiligen. In Sendenhorst und Albersloh sind alle Menschen gleicherma\u00dfen willkommen. Verwaltung und Politik m\u00fcssen st\u00e4rker auf die Menschen in unserer Stadt zugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen, dass alle Menschen, die in Sendenhorst und Albersloh leben, am Leben in der Stadt teilnehmen (k\u00f6nnen) &#8211; auch die mit Einschr\u00e4nkungen. Ein\/e Inklusionsbeauftragte\/r soll als Ansprechpartner zwischen den Beteiligten f\u00fcr den Austausch sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Zusammenleben aller Bev\u00f6lkerungsgruppen ist uns wichtig. Deshalb m\u00fcssen wir weiterhin die Integration durch umfangreiche st\u00e4dtische Angebote unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.1.2. Sendenhorst und Albersloh werden \u00e4lter und bunter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Menschen geht es immer l\u00e4nger gut, sie bed\u00fcrfen keiner Hilfe. Das ist erfreulich.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite w\u00e4chst aber auch der Anteil derer, die auf Hilfe angewiesen sind. Unsere Maxime: Keiner wird zur\u00fcckgelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass diejenigen, die Hilfs-, Beratungs- und Unterst\u00fctzungsangebote ben\u00f6tigen, diese auch bekommen. Die GUGL-Studie hat uns hier wesentliche Hinweise gegeben, wie wir das t\u00e4gliche Leben besser organisieren k\u00f6nnen. Hier setzen wir weiterhin auf die Kooperation mit der Laumann-Stiftung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gilt auch f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse von Seniorinnen und Senioren im Wohnungsbau und im \u00f6ffentlichen Raum sowie bei der Weiterentwicklung des \u00f6ffentlichen Personennahverkehrs.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den Ausbau von Jugend- und Seniorenangeboten wollen wir erreichen, dass Alt und Jung, Neu- und Paolb\u00fcrger st\u00e4rker miteinander in Kontakt treten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.2. Beste Bildung, beste Betreuung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kinder sind unsere Zukunft. Sie haben die beste F\u00f6rderung und Betreuung verdient &#8211; damit alle dieselben Chancen f\u00fcr ihr Leben bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.2.1. Kinderbetreuung in unserer Stadt &#8211; Bedarfsgerecht und individuell<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Immer mehr Eltern arbeiten &#8211; Paare und Alleinerziehende. Ihre Kinder m\u00fcssen gut und entsprechend der Bed\u00fcrfnisse von Kindern und Eltern betreut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Betreuung an unseren Grundschulen von acht bis eins und im Rahmen der Offenen Ganztagsschule muss personell, qualitativ und r\u00e4umlich gut ausgestattet werden &#8211; und bezahlbar bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen auch eine Ferienbetreuung f\u00fcr Kinder im Vor- und Grund\u00adschulalter, die auf die Bed\u00fcrfnisse von Alleinerziehenden und doppelt berufst\u00e4tigen Eltern R\u00fccksicht nimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Kinder den ganzen Tag betreut werden, muss eine gesunde und ausgewogene Verpflegung gew\u00e4hrleistet sein. Wir wollen gesundes Essen in unseren Kinderg\u00e4rten und in unseren Grundschulen. Deshalb soll es einen Runden Tisch Ern\u00e4hrung geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Kindererziehung und -betreuung ist eine gro\u00dfe Leistung. Manche Eltern ben\u00f6tigen hierf\u00fcr Unterst\u00fctzung. Das lokale B\u00fcndnis f\u00fcr Familien muss deshalb weiter gest\u00e4rkt und unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.2.2. Die besten Schulen f\u00fcr unsere Stadt entwickeln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Sendenhorst hat ein Schulangebot, dass mittlerweile bis zum Abitur f\u00fchrt &#8211; mit der staatlich anerkannten Montessori-Gesamtschule. Das ist ein Schulangebot &#8211; mit der Realschule St. Martin, der Schule f\u00fcr Kranke und den beiden Grundschulen &#8211; das den Kindern in Sendenhorst und Albersloh gute Voraussetzungen bietet. Die SPD steht daf\u00fcr, die Schulen r\u00e4umlich und materiell gut auszustatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen die Grundschulen in der Stadt nach den vorliegenden Pl\u00e4nen ausbauen &#8211; das hat f\u00fcr uns oberste Priorit\u00e4t vor anderen Bauprojekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den notwendigen Umbauten unterst\u00fctzen wir neue p\u00e4dagogische Konzepte, die gutes Lernen erm\u00f6glichen. Auch die Betreuung an unseren Grundschulen muss qualitativ und r\u00e4umlich gut ausgestattet werden und den Bed\u00fcrfnissen von Eltern und Kindern angepasst sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Digitales Lernen muss an allen Schulen erm\u00f6glicht werden. Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie notwendig das ist &#8211; und dass l\u00e4ngst nicht alle Kinder \u00fcber die n\u00f6tigen technischen Voraussetzungen verf\u00fcgen. Wir setzen uns deshalb f\u00fcr eine bessere Ausstattung mit einer entsprechenden Unterst\u00fctzung durch die Stadtverwaltung ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden weiterf\u00fchrenden, privaten Schulen vor Ort werden wir weiter unterst\u00fctzen, um den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in Sendenhorst und Albersloh einen guten \u00dcbergang in die Ausbildung und ins Studium zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.2.3. Umweltbildung st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Diskussion \u00fcber den Klimawandel und seine Auswirkungen besch\u00e4ftigt die breite \u00d6ffentlichkeit. Hier gilt es, entsprechend zu informieren und L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten aufzuzeigen. Das kann bereits im Kindergartenalter beginnen und sich sp\u00e4ter fortsetzen. Die SPD unterst\u00fctzt deshalb die m\u00f6gliche Etablierung eines Waldkindergartens und den Ausbau des Hofes Schmetkamp als au\u00dferschulischen Lernort &#8211; gemeinsam mit der Naturf\u00f6rdergesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.2.4. Angebote f\u00fcr die Jugend<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die SPD steht zum Jugendwerk Sendenhorst e.V. und den beiden Jugendtreffpunkten. Offene und aufsuchende Jugendarbeit sind in unserer Stadt weiterhin unverzichtbar. Eine finanziell ausk\u00f6mmliche Ausstattung f\u00fcr die tragenden Institutionen ist f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bed\u00fcrfnisse von Jugendlichen \u00e4ndern sich schnell &#8211; was man mit 12 Jahren will, ist schon zwei Jahre sp\u00e4ter vergessen. Wir wollen deshalb alle zwei Jahre dazu eine Jugendkonferenz durchf\u00fchren &#8211; um die aktive Beteiligung von jungen Menschen am Leben in der Stadt zu st\u00e4rken.Die Ergebnisse der Jugendkonferenz sollen jedes Jahr im Fachausschuss behandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig setzt sich die SPD daf\u00fcr ein, dass Jugendliche das Handwerkszeug erhalten, um sich wirkungsvoll einmischen zu k\u00f6nnen: Das Projekt Jugend und Politik soll in Kooperation mit den beiden weiterf\u00fchrenden Schulen weitergef\u00fchrt und ausgebaut werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.3. Das Ehrenamt h\u00e4lt die Gesellschaft zusammen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a><strong>I<\/strong><\/a><strong>I.3.1. Ehrenamtliches Engagement braucht Anerkennung, Ermutigung, F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Sendenhorst und Albersloh ist eine gro\u00dfe Anzahl von Menschen ehrenamtlich engagiert. Deren Engagement ist freiwillig, nicht auf den eigenen materiellen Gewinn gerichtet und passiert oft, wenn der Arbeitstag schon hinter einem liegt. Wer sich ehrenamtlich engagiert, schenkt seine Zeit einer Sache, die als wichtig und notwendig empfunden wird. Mit ihrem pers\u00f6nlichen Einsatz erm\u00f6glichen es ehrenamtlich T\u00e4tige unter vielen anderem,<\/p>\n\n\n\n<ul><li>dass es soziale Ansprechpartner und Unterst\u00fctzer im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, der Fl\u00fcchtlingshilfe, der Tafel, der Seniorenarbeit und des Krankenhauses gibt,<\/li><li>dass der Brandschutz vor Ort durch eine einsatzf\u00e4hige Freiwillige Feuerwehr sichergestellt wird,<\/li><li>dass wir in beiden Ortsteilen \u00fcber ein breites Sportangebot verf\u00fcgen,<\/li><li>dass es ein vielf\u00e4ltiges und \u00fcber die Stadtgrenzen bekanntes kulturelles Angebot gibt,<\/li><li>dass das Vereinsleben in den Sch\u00fctzenvereinen, Heimatvereinen, Karnevalsverein, Ch\u00f6ren, etc. getragen wird,<\/li><li>und dass es die tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung im Bereich des Naturschutzes gibt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wer sich in diesen Feldern engagiert, verdient Lob, Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ehrenamt darf allerdings nicht \u00fcberfordert werden. Es bedarf der Unterst\u00fctzung durch die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen, durch Begleitung bei F\u00f6rderantr\u00e4gen und durch Entlastung durch Koordination und \u00dcbersicht in den Bereichen des Engagements.<\/p>\n\n\n\n<p>Ehrenamt hat f\u00fcr Sendenhorst und Albersloh eine so wichtige Bedeutung, dass es nicht bei einer Teilzeit-Stelle f\u00fcr die Koordination des Ehrenamts bleiben darf. Eine Ehrenamts-Koordination muss auch dann erreichbar sein,&nbsp;wenn Leistungen im Ehrenamt erbracht werden. Deshalb h\u00e4lt die SPD hier eine Vollzeitstelle f\u00fcr notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.3.2. Auch die Feuerwehr ist ein Ehrenamt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr \u00fcben ein Ehrenamt aus &#8211; f\u00fcr ihre Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger, zu jeder Tages- und Nachtzeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem es gelungen ist, die Aufwandsentsch\u00e4digungen f\u00fcr die Feuerwehrleute anzupassen, wird die SPD darauf hinarbeiten, dass auch die Stelle eines hauptamtlichen Ger\u00e4tewartes den Aufgaben angepasst und entsprechend entlohnt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Planung von Ersatzbauten f\u00fcr die Feuerwehrger\u00e4teh\u00e4user wird die SPD eng mit den Wehren zusammenarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.4. Sport- und Gesundheitsstadt Sendenhorst<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das St. Josef-Stift pr\u00e4gt das Bild der Stadt nach au\u00dfen zu einem gro\u00dfen Teil. Wir wollen in Kooperation mit dem Stift die vorhandenen St\u00e4rken nutzen, b\u00fcndeln und Sendenhorst zur Bewegungs- und Gesundheitsstadt entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr uns auch, die Naherholungsinfrastruktur wie z. B. die Westhoff-Runde in Sendenhorst und den Gr\u00fcnen Kranz in Albersloh f\u00fcr die Naherholung zu erhalten und zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Sendenhorst muss eine Sportstadt bleiben. Wer hier Sport treibt, ob im Verein oder im Breitensport, muss gute Bedingungen und zeitgem\u00e4\u00dfe Sportst\u00e4tten vorfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Erg\u00e4nzung des Angebotes f\u00fcr Sport und Gesundheit auf dem Wallmeyer-Gel\u00e4nde ist f\u00fcr die SPD denkbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.5. Kultur und Tourismus: Die Stadt der Stimmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.5.1. Kulturstadt bleiben, Vorhandenes st\u00e4rken und ausbauen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das kulturelle Angebot in unserer Stadt ist breit und vielf\u00e4ltig. Alte und neue Angebote sind dabei gleicherma\u00dfen wichtig und haben ihren Stellenwert.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit den neunziger Jahren hat sich in unserer Stadt viel getan, was auch au\u00dferhalb Sendenhorsts viel Aufmerksamkeit erzeugt hat. Die SPD in Sendenhorst und Albersloh hat daran entscheidenden Anteil gehabt. Auch zuk\u00fcnftig wollen wir Sendenhorst &#8211; in Kooperation mit dem Kulturb\u00fcro und mit dem Haus Siekmann als bedeutendem Kulturort &#8211; als Kulturstadt mit gro\u00dfer Anziehungskraft erhalten und ausbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt einer Veranstaltungshalle ist in den letzten Monaten intensiv diskutiert worden. Zweifellos brauchen die Vereine eine M\u00f6glichkeit, ihre gro\u00dfen Feste durchzuf\u00fchren. Auch die weiteren Projektideen (wie die Schaffung von Lagerm\u00f6glichkeiten, Tagungsr\u00e4umen etc.) w\u00fcrden eine deutliche Verbesserung der Situation f\u00fcr die Vereine bedeuten. Die SPD hat deshalb die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie unterst\u00fctzt, um eine gute Grundlage f\u00fcr eine Entscheidung zu bekommen: Aus unserer Sicht ist neben Gr\u00f6\u00dfe und Ausstattung sowie der Finanzierungsfrage vor allem die der Folgekosten von Bedeutung &#8211; ohne ein funktionierendes Betreibermodell wird das Projekt aus Sicht der SPD schwer zu realisieren sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.5.2. Stadt der Stimmen und Vocal-Champs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>ACapella-Bundescontest, Stadt der Stimmen und Vocal Champs &#8211; die SPD unterst\u00fctzt die weitere Entwicklung dieses Themenfelds: Wir wollen weitere Veranstaltungen zu diesem Thema entwickeln und Sendenhorst wirklich zur &#8222;Stadt der Stimmen&#8220; machen. Nicht nur kulturell, auch aus Sicht des Stadtmarketings macht es Sinn, eine Stadt mit einem besonderen Merkmal in Verbindung zu bringen. Wir glauben, dass es Sendenhorst und Albersloh gut ansteht, auch \u00fcberregional als Kulturstadt im Herzen des M\u00fcnsterlandes wahrgenommen zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.5.3. Das kulturelle Erbe der Stadt bewahren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Klar ist f\u00fcr uns auch: Kulturelles Erbe muss gesichert werden. Das sind heimische K\u00fcnstler &#8211; wie Bernhard Kleinhans &#8211; aber auch die Heimat- und Brauchtumsvereine, die die Erinnerungskultur pflegen. Ihre Arbeit muss unterst\u00fctzt werden. Das gilt auch f\u00fcr das 850. Ortsjubil\u00e4um in Albersloh im Jahr 2021, zu dem die Stadt einen aktiven Beitrag leisten muss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.6. Stadtentwicklung und Verkehr: Eine Daueraufgabe.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.6.1. Stadtentwicklung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a><strong>I<\/strong><\/a><strong>I.6.1.1.<\/strong><a><strong> <\/strong><\/a><strong>Wohnraum schaffen &#8211; Identit\u00e4t erhalten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen in Sendenhorst und Albersloh bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr alle schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem festen Anteil von sozialem Wohnraum bei allen neuen Baugebieten wollen wir das sicherstellen. Das gilt auch f\u00fcr das st\u00e4dtische Gel\u00e4nde am Helmbach, das f\u00fcr alternative Wohnkonzepte genutzt werden soll &#8211; hier wollen wir einen st\u00e4dtebaulichen Wettbewerb. Wir werden uns daf\u00fcr einsetzen, dass die Grundst\u00fccksgesellschaft der Stadt Sendenhorst in Zukunft auch Wohnraum schafft &#8211; entsprechend ihrem Gesch\u00e4ftszweck.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den Neubaugebieten am Rand der Stadt ist daf\u00fcr auch eine Nachverdichtung innerhalb der Stadt richtig. Wir als SPD setzen uns daf\u00fcr ein, dass diese Nachverdichtung so erfolgt, dass die Identit\u00e4t unserer Innenstadt und unseres Dorfkerns weiterhin erhalten bleibt. Mit der Gestaltungssatzung f\u00fcr die Innenstadt und dem Gestaltungsbeirat externer Fachleute haben wir als SPD zwei Instrumente durchgesetzt, die es uns zuk\u00fcnftig erm\u00f6glichen, auf eine bessere Umsetzung von Bauvorhaben einzuwirken. Wir setzen auch daf\u00fcr ein, \u00e4ltere und pr\u00e4gende Geb\u00e4ude durch moderne Nutzungskonzepte f\u00fcr das Stadtbild zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausweisung neuer Baugebiete wird die SPD in Zukunft nur dann unterst\u00fctzen, wenn die Stadt vorher einen gesicherten Zugriff auf die Grundst\u00fccke hat &#8211; etwa durch Vorvertr\u00e4ge oder \u00c4hnliches. Wir wollen dadurch vermeiden, dass die Preise w\u00e4hrend der Verhandlungen hochgetrieben werden. Denn diese Mehrpreise zahlen alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inhalte von Bebauungspl\u00e4nen sollen regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft und neuen Gegebenheiten wie einer ver\u00e4nderten Gesetzgebung oder Nutzungs\u00e4nderungen oder neuer Bebauung in der Umgebung angepasst werden, um Nutzungskonflikte zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.6.1.2. Innenstadt und Dorfkern beleben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, sowohl die Innenstadt von Sendenhorst als auch den Dorfkern von Albersloh mit Leben zu f\u00fcllen. Seit Jahren setzt sich die SPD daf\u00fcr ein, die Kerne beider Ortsteile zu st\u00e4rken. Nur mit lebendigen Mittelpunkten kann die Identit\u00e4t der Stadt insgesamt und beider Ortsteile erhalten bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Erste einzelne Erfolge sind mit der Umgestaltung der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone Sendenhorst vor Jahren erreicht worden. Das reicht aber nicht aus. Wir fordern, dass sowohl die verbesserte Anbindung an das St-Josef-Stift als auch die Entwicklung des Promenadenrings in Sendenhorst endlich umgesetzt wird. Nur mit einem integrierten Stadtentwicklungskonzept werden wir auch zuk\u00fcnftig die M\u00f6glichkeiten haben, die notwendigen F\u00f6rdergelder f\u00fcr die Entwicklung unserer Innenstadt zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Dorfkern Albersloh muss durch die Entwicklung eines Dienstleistungszentrums ein neuer Mittelpunkt geschaffen werden. Hier bietet sich auch die M\u00f6glichkeit durch die Reduzierung des Lkw-Durchfahrtsverkehrs neue Aufenthaltsqualit\u00e4t im Dorfkern zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu geh\u00f6rt auch, in beiden Ortsteilen mehr auf die Pflege des Stadtbilds zu achten &#8211; hier sollen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger st\u00e4rker beteiligt und durch die Verwaltung unterst\u00fctzt werden. Der vor Jahren von der SPD initiierte Sauber-mach-Tag ist eine gute Sache &#8211; die SPD unterst\u00fctzt ihn weiterhin. Allerdings sollte die Idee w\u00e4hrend des ganzen Jahres aktiv betrieben werden. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.6.1.3. Die begr\u00fcnte Stadt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen eine begr\u00fcnte Stadt. Aufgrund von immer kleiner werdenden und dichten bebauten Grundst\u00fccken kommt dem Gr\u00fcn auf \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen eine immer st\u00e4rker werdende Bedeutung zu. Wir wollen die vorhandenen \u00f6ffentlichen Gr\u00fcnfl\u00e4chen weiter entwickeln. Dazu geh\u00f6ren die St\u00e4rkung des Promenadenrings, die Entwicklung der Fl\u00e4chen entlang der Werse, der Erhalt und die Vernetzung einzelner Gr\u00fcninseln sowie die naturnahe Gestaltung st\u00e4dtischer Gr\u00fcnanlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus sollen auch Anreize f\u00fcr die naturnahe Gestaltung der eigenen Fl\u00e4chen auf Wohn- und Gewerbegrundst\u00fccke geschaffen werden. Beispielhaft kann es eine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die \u00f6kologische Gestaltung der Vorg\u00e4rten, Dach- und Fassadenbegr\u00fcnung, das Anlegen von Hecken oder die Begr\u00fcnung vorher versiegelter Fl\u00e4chen geben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.6.1.4 Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen die Ortseing\u00e4nge in Sendenhorst durch zwei Kreisverkehrspl\u00e4tze neu und besser gestalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes am Ortseingang Westtor an der L 586 kann sowohl eine neue Zufahrt zum Krankenhausparkplatz als auch die Erschlie\u00dfung des st\u00e4dtischen Grundst\u00fccks \u201eWallmeyer\u201c besser geregelt werden. Gleichzeitig dient der Kreisverkehr der Verkehrsberuhigung am Ortseingang und stellt eine Verbesserung f\u00fcr den Fu\u00df- und Radverkehr dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Kreisverkehrplatz am Ortseingang Osttor an der L 586 soll die Zufahrten zum Herkulesweg und Industrieweg besser und einfacher regeln. Auch hier wird der Kreisverkehr zu einer Reduzierung der Geschwindigkeiten f\u00fchren und eine Verbesserung f\u00fcr den Fu\u00df- und Radverkehr darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.<\/strong><strong>6.2. Verkehr<\/strong><strong> und Mobilit\u00e4t &#8211; neue Herausforderungen durch die Reaktivierung der WLE<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die WLE soll ab 2023 den Betrieb wieder aufnehmen. Das bietet viele Chancen &#8211; f\u00fcr weniger Verkehr in beiden Ortsteilen, f\u00fcr eine nachhaltigere und ges\u00fcndere Mobilit\u00e4t. Aber es stellt die Stadt auch vor neue Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.6.2.1. Verbindungen und Aufenthaltsqualit\u00e4t sicherstellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen in beiden Ortsteilen erg\u00e4nzend zur WLE ein erg\u00e4nzendes, umfangreiches Angebot f\u00fcr eine bessere Mobilit\u00e4t anbieten &#8211; mit verschiedenen Angeboten, die auch z.B. die Bauerschaften anbinden. Denn die Haltepunkte in beiden Ortsteilen m\u00fcssen erreichbar sein &#8211; und man muss sich dort aufhalten k\u00f6nnen. Die SPD setzt sich deshalb f\u00fcr ein umfassendes Mobilit\u00e4tskonzept f\u00fcr beide Ortsteile ein, das auch die Frage von Parkpl\u00e4tzen, neuen Wegef\u00fchrungen usw. mitdenkt und umgesetzt ist, wenn die WLE ihren Betrieb wieder aufnimmt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.6.2.2. \u00d6PNV und SPNV ausbauen: die Zukunft der modernen Mobilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sendenhorst und Albersloh brauchen aber mit der WLE den Bahnanschluss in beide Richtungen: die Planung und Finanzierung des 1. Bauabschnitts von Sendenhorst \u00fcber Albersloh nach M\u00fcnster hat die SPD jetzt gegen den langj\u00e4hrigen Widerstand der CDU durchgesetzt; wir fordern jetzt die Reaktivierung des 2. Bauabschnitts von Sendenhorst nach Neubeckum. Dort erreichen wir die Bahnstrecke K\u00f6ln &#8211; Hamm &#8211; Bielefeld &#8211; Hannover.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Busnetz muss besser werden. Zusammen mit der WLE brauchen wir Busverbindungen ganzt\u00e4gig auf allen Achsen mindestens im Halbstundentakt, auch in den Abendstunden und am Wochenende. Dazu fordern wir erg\u00e4nzende Mobilit\u00e4tsangebote wie u.a. Taxibus und On-Demand-Verkehre, Mitfahrerzentralen, Carsharing, die F\u00f6rderung b\u00fcrgerschaftlichen Engagements (z.B. B\u00fcrgerbusse) und die Anbindung der Bauerschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fordern einen attraktiven Ticketpreis: die Tarife m\u00fcssen einfacher und deutlich gesenkt werden (= verst\u00e4ndliches Tarifsystem mit bezahlbaren Preisen).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.6.2.3. Unser Ziel: mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcrs Radfahren und zu Fu\u00df gehen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen in Sendenhorst und Albersloh mehr Platz f\u00fcr Fu\u00df- und Radverkehr. Das erfordert vor allem in der Innenstadt breitere und sichere Fu\u00df- und Radwege; zudem m\u00fcssen alle Wege barrierefrei sein. Mehr Platz f\u00fcr Fu\u00df- und Radverkehr bedeutet eine Stadt der kurzen Wege mit einem durchg\u00e4ngigen und komfortablen Netz und einem entsprechenden L\u00fcckenschluss sowie im Konfliktfall eine Reduzierung der Parkfl\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fordern dazu einen Fu\u00df- und Radverkehrscheck, der zusammen mit der Bev\u00f6lkerung durchgef\u00fchrt und sehr schnell umgesetzt wird. F\u00fcr die SPD ist eine fu\u00dfg\u00e4ngerfreundliche Gestaltung der Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze eine wichtige Voraussetzung, um die Aufenthalts- und Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr alle Menschen zu erh\u00f6hen. Fu\u00df- und Radverkehr bedeuten eine gesunde und umweltfreundliche Art der Fortbewegung und tragen dazu bei, die Belastungen durch den motorisierten Verkehr zu mindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Rand von Sendenhorst wollen wir entlang des Krankenhausparks eine Wegeverbindung f\u00fcr den Fu\u00df- und Radverkehr entwickeln, um den s\u00fcdwestlichen Bereich der Stadt, als L\u00fcckenschluss zwischen Helmbach und Westhoff-Runde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.6.2.4. Die Verkehrsbelastung senken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist eine Daueraufgabe der Politik. Trotz des Durchfahrtsverbotes f\u00fcr LKW im Ortsteil Albersloh sind nach wie vor zu viele LKW unterwegs; hier muss immer wieder die Forderung an den Kreis auf regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen gerichtet werden. Der Schwerverkehr muss aus beiden Ortskernen heraus &#8211; hier setzt sich die SPD weiter f\u00fcr entsprechende Umleitungs- und Baul\u00f6sungen ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung setzen wir uns weiter f\u00fcr eine z\u00fcgige Realisierung der Umgehungsstra\u00dfen f\u00fcr Sendenhorst und Albersloh ein. Die hoch gelobte Unterst\u00fctzung der Planung der Ortsumgehung Sendenhorst durch die Stadt durch die Auftragsvergabe von Baugrunduntersuchungen halten wir f\u00fcr Augenwischerei &#8211; eine Auftragsvergabe h\u00e4tte auch der zust\u00e4ndige Landesbetrieb umsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ortseing\u00e4nge am Hagenholt\/Garrath in Sendenhorst und am Kohkamp und am Langen Esch in Albersloh sollen an den Ortsrand verlegt werden, damit Tempo 50 fr\u00fcher beginnt und der Verkehr langsamer und sicherer wird &#8211; das werden wir erneut beantragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.7. Umwelt\/\u00d6kologie\/Klima: Sendenhorst und Albersloh sollen gr\u00fcner werden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.7.1. Umwelt st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.7.1.1. Neue Gr\u00fcnfl\u00e4chen im Innen- und Au\u00dfenbereich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sendenhorst und Albersloh sollen gr\u00fcner werden &#8211; um die Vielfalt in Flora und Fauna zu erhalten und dem Klimawandel entgegen zu wirken. Das ist unser Anspruch. Deshalb wollen wir sowohl den Baumbestand als auch Ackerraine, Heckenstrukturen usw. weiter sch\u00fctzen, st\u00e4rken, ggf. neu anlegen und weitgehend pestizidfrei zu pflegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hierzu m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig entsprechende Grundst\u00fccke durch die Verwaltung &#8211; wie in diesem Jahr auf Antrag der SPD geschehen &#8211; erworben und die Grundst\u00fccke naturnah &#8211; z. B. als Streuobstwiesen oder Wald, entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Entwicklung neuer Baugebiete ist auf eine entsprechende Durchgr\u00fcnung und klimaschonende Energieversorgung und Planung hinzuwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Anreizprogramm f\u00fcr Privatleute und Gewerbe soll beim Entsiegeln von Fl\u00e4chen und der naturnahen Gestaltung von (Vor-)G\u00e4rten, Dach- und Fassadenbegr\u00fcnung und Hecken unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.7.1.2. Wir schonen unsere Fl\u00e4chen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verdichtung bestehender Wohnlagen und die Schlie\u00dfung von Baul\u00fccken haben bei uns in Sendenhorst und Albersloh weiterhin Vorrang vor der Erschlie\u00dfung neuer Baugebiete. Der Verbrauch von Naturfl\u00e4chen wird auf das unumg\u00e4ngliche Mindestma\u00df begrenzt &#8211; eine Neuausweisung von Baugebieten wird deshalb zur\u00fcckhaltend betrieben &#8211; so viel wie n\u00f6tig, aber nicht so viel wie m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.7.2. Sendenhorst und Albersloh energieautark machen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen Sendenhorst und Albersloh bis 2050 rechnerisch energieautark machen. Daher setzen wir auf Energieberatung und unterst\u00fctzen Energieeinspar-Investitionen in privaten und \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden. Der Anteil an der regenerativen Energieerzeugung durch Photovoltaik- und Solaranlagen, Windkraft sowie Geothermieanlagen, der derzeit bei 86% im Vergleich zum Energieverbrauch liegt, soll optimiert bzw. dort, wo es m\u00f6glich ist, ausgebaut werden. 100% ist unser Ziel. Hierf\u00fcr werden wir Anreizmodelle anbieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Windkraft macht im Gemeindegebiet einen sehr gro\u00dfen Anteil an regenerativer Energieerzeugung aus. Hier setzen wir darauf, dass durch Repowering der Altanlagen weiterhin das Potenzial der Windkraft nachhaltig ausgesch\u00f6pft wird. Denn Repowering bietet gleichzeitig die Chance, die bestehenden Standorte mit einer geringeren Zahl an Windenergieanlagen noch besser und effizienter auszunutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Langfristig sollen erneuerbare Energien helfen die Umwelt zu schonen und Kosten zu senken. Denn Klimaschutz ist vor allem dann teuer, wenn man ihn nicht betreibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Neuen Technologien und ihrer Anwendung vor Ort stehen wir positiv gegen\u00fcber &#8211; von der Stromtankstelle f\u00fcr eAutos bis zu einer grunds\u00e4tzlichen Offenheit gegen\u00fcber der Produktion und Nutzung von gr\u00fcnem Wasserstoff.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.7.3. Ressourcen schonen &#8211; mit sozialem Anspruch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In allen Bereichen des Lebens k\u00f6nnen wir dazu beitragen, unseren Kindern und Enkelkindern eine Welt zu hinterlassen, in der ein gutes Leben weiter m\u00f6glich ist. Dazu geh\u00f6rt, nicht mehr Ressourcen zu verbrauchen als unbedingt n\u00f6tig &#8211; und ein breites Bewusstsein daf\u00fcr zu schaffen, warum und wie das umgesetzt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir unterst\u00fctzen deshalb Initiativen zu reduziertem Plastik- und Energieverbrauch in Gewerbe und im privaten Bereich &#8211; ein Klimasparbuch mit Anleitungen, wie das erreicht werden kann, soll dabei helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen soziale Initiativen aus der Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzen und auch ausbauen. Angebote wie Tauschb\u00f6rsen, Repair-Caf\u00e9, Fahrradreparaturwerkstatt, Sozialkaufhaus, Tafel etc. sind nicht nur f\u00fcr Menschen mit schwachem Einkommen attraktiv, sondern auch nachhaltig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewerbung von Sendenhorst als Fairtrade-Stadt unterst\u00fctzen wir, um Menschen vor allem in der Dritten Welt faire Arbeitsbedingungen und eine Existenzgrundlage zu schaffen. Fairer Handel muss deshalb in Zukunft selbstverst\u00e4ndlich werden f\u00fcr das Leben in unserer Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.8. Wirtschaftsf\u00f6rderung und Stadtmarketing: Die Arbeitspl\u00e4tze m\u00fcssen vor Ort bleiben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sendenhorst steht im Wettbewerb mit anderen Kommunen. Im Kreis Warendorf und auch dar\u00fcber hinaus. Es gilt daher, die St\u00e4rken von Sendenhorst herauszuarbeiten und diese im Wettbewerb mit anderen zu pr\u00e4sentieren. Dabei sind ein funktionierendes Stadtmarketing und eine wirksame Wirtschaftsf\u00f6rderung unerl\u00e4sslich.Handel und Handwerk vor Ort m\u00fcssen unterst\u00fctzt werden &#8211; bei Entwicklung, Digitalisierung, der Suche nach Nachfolge und Auszubildenden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.8.1. Ein Wirtschaftsf\u00f6rderungskonzept f\u00fcr unsere Stadt entwickeln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erforderlich ist die Erstellung eines kommunalen Wirtschaftsf\u00f6rderungs\u00adkonzepts in Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden vor Ort. Regelm\u00e4\u00dfige kommunale Wirtschaftsgespr\u00e4che zwischen Stadtverwaltung und heimischer Wirtschaft sollen dazu beitragen, Themen von aktueller Wichtigkeit und langfristiger Bedeutung f\u00fcr Sendenhorst und Albersloh gemeinsam zu diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.8.2. Bestehende Betriebe halten &#8211; neue dazu gewinnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist es der SPD in Sendenhorst und Albersloh wichtig, neben der Ausweisung neuer Gewerbegebiete, der Versorgung des Stadtgebietes mit Glasfaser und einer engagierten Ansiedlungspolitik neuer Betriebe ein wirksames Bestandsmanagement aufzubauen. Vorhandene Betriebe zu halten und neue dazu zu gewinnen sind f\u00fcr uns zwei Seiten einer Medaille. Ein direkter Kontakt zu den Gewerbetreibenden vor Ort ist dazu unerl\u00e4sslich. Diesen wollen wir durch regelm\u00e4\u00dfige monatliche Unternehmensbesuche pflegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II.8.3. Der Stadt eine Stimme geben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von einem Stadtmarketingkonzept profitieren alle &#8211; die Gewerbetreibenden, der Handel, die Vereine. Mit Hilfe eines solchen Konzepts muss es gelingen, Sendenhorst und Albersloh als Gewerbe- und Wohnstandort zu st\u00e4rken und attraktiver zu machen. Vor allem f\u00fcr Albersloh muss ein Konzept f\u00fcr den Erhalt der Nahversorgung und gegen Leerstand her!<\/p>\n\n\n\n<p>So schaffen wir neue Arbeitspl\u00e4tze vor Ort und st\u00e4rken die bereits vorhandenen. Zum Wohle unserer Stadt.<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>III. Verwaltung und Politik: Miteinander und f\u00fcreinander<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>III.1. Das Rathaus f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Stadtverwaltung kann nur dann gut arbeiten, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Rahmenbedingungen vorfinden. Zus\u00e4tzlich hat sie eine Vorbildfunktion f\u00fcr andere Arbeitgeber in der Stadt. Dazu geh\u00f6rt neben einem guten Arbeitsklima, Angeboten f\u00fcr Weiterbildung, Gesundheitsvorsorge und flexiblen Arbeitszeitmodellen etc. auch der Blick in die Zukunft. Die Verwaltung in Sendenhorst und Albersloh ben\u00f6tigt deshalb ein Personalentwicklungskonzept. 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in den n\u00e4chsten Jahren altersbedingt ausscheiden &#8211; deren Aufgaben m\u00fcssen neu verteilt werden. Neue Aufgaben werden hinzukommen &#8211; wie z.B. im Klima- und Umweltschutz.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist es wichtig, dass die Verwaltung sich st\u00e4rker an den W\u00fcnschen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger hinsichtlich Information und Transparenz orientiert. Nur so k\u00f6nnen sich Sendenhorst und Albersloh gut weiterentwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>III.1.1. Das Rathaus f\u00fcr alle B\u00fcrgerInnen &#8211; offen und digital<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verwaltung ist f\u00fcr die Menschen da und nicht umgekehrt. Unter dem Motto \u201eOffenes Rathaus&#8220; werden wir gemeinsam mit den MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung das Dienstleistungsangebot in Albersloh und Sendenhorst kontinuierlich ausbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir setzen uns ein f\u00fcr kurze Bearbeitungswege und flexible \u00d6ffnungszeiten. Wir wollen, dass alle Beh\u00f6rdeng\u00e4nge, die keine pers\u00f6nliche Anwesenheit in der Verwaltung voraussetzen, \u00fcber das Internet in einem Schritt erledigt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die B\u00fcrgerberatung f\u00fcr die Menschen, die kein Internet nutzen k\u00f6nnen, soll in beiden Ortsteilen ausgeweitet werden &#8211; nicht nur zeitlich, sondern auch z. B. durch Verbraucher-, Renten- und Seniorenberatung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Mitmach-Management ist ein gutes Instrument, um B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger intensiv an der Gestaltung der Stadt zu beteiligen. Trotz der kontinuierlichen Nutzung ist es noch zu wenig bekannt. Deshalb soll es ausgeweitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>III.2. Die politische Kultur in unserer Stadt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>III.2.1. Mehr Beteiligung der B\u00fcrgerschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oft findet die politische Diskussion unbemerkt von der \u00d6ffentlichkeit in den Sitzungen des Rates und seiner Aussch\u00fcsse statt. Mit verschiedenen Projekten (St\u00e4rkung des Mitmach-Managements, Projekt Jugend und Politik, Jugendkonferenz etc.) will die SPD die Menschen in beiden Ortsteilen noch st\u00e4rker in Prozesse und Entscheidungen einbinden, Beschl\u00fcsse transparenter machen und ein Interesse f\u00fcr das politische Geschehen in unserer Stadt wecken. Denn nur Menschen, die sich beteiligt haben oder die Chance dazu hatten, werden sich von Politik und Verwaltung nicht ausgegrenzt und \u00fcbergangen f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>III.2.2. Diskussionskultur statt absoluter Mehrheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen im Rat und in den Aussch\u00fcssen weiterhin den Austausch von Meinungen und Positionen, um die besten Ergebnisse f\u00fcr Sendenhorst und Albersloh zu erreichen. Die absolute Mehrheit der CDU im Rat der Stadt gibt es seit 2014 nicht mehr. Das hat Sendenhorst und Albersloh gutgetan. Auch als zweitst\u00e4rkste Fraktion war es der SPD-Ratsfraktion m\u00f6glich, gute Antr\u00e4ge durchzusetzen &#8211; oder auch Kompromisse auszuhandeln. Das ist das Wesen der Demokratie. Die SPD steht daf\u00fcr, dass auch in der n\u00e4chsten Wahlperiode das gute Argument zieht, nicht die parteipolitische Worth\u00fclse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>III.2.3. Neue Ideen f\u00fcr die Stadt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren ist die Stadt im Gro\u00dfen und Ganzen gut verwaltet worden. Was aus unserer Sicht gefehlt hat, war der den Blick nach vorne, um Perspektiven f\u00fcr unsere Stadt zu er\u00f6ffnen. Viele neue und zukunfts\u00adweisende Ideen hat die SPD selbst eingebracht &#8211; siehe oben. Oft war es jedoch m\u00fchselig, es dauerte zu lange, diese Antr\u00e4ge durch- und umzu\u00adsetzen. Hier w\u00fcnschen wir uns ein st\u00e4rkeres Mandat f\u00fcr den n\u00e4chsten Rat und eine Verwaltungsf\u00fchrung, die offen f\u00fcr neue und gute Projekte ist und diese z\u00fcgig umsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der von der SPD aufgestellten unabh\u00e4ngigen Kandidatin f\u00fcr das Amt der B\u00fcrgermeisterin &#8211; <strong>Katrin Reuscher<\/strong> &#8211; steht eine Frau zur Wahl, die Dinge m\u00f6glich machen will, die Erfahrung mit Projektentwicklung hat, die auf die Menschen zugeht und sie in Entscheidungen einbezieht.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p><strong>Mit ihr, dem starken Team der SPD-KandidatInnen und starken Ideen werden wir gute Politik f\u00fcr die Menschen in Sendenhorst und Albersloh machen. Miteinander und f\u00fcreinander.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommunalwahlprogramm der SPD in Sendenhorst und Albersloh 2020 &#8211; 2025 I. Die Handschrift der SPD in Sendenhorst und Albersloh Die SPD-Fraktion hat in den letzten [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sendenhorst2020.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/266"}],"collection":[{"href":"https:\/\/sendenhorst2020.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/sendenhorst2020.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sendenhorst2020.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sendenhorst2020.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=266"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/sendenhorst2020.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/266\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":409,"href":"https:\/\/sendenhorst2020.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/266\/revisions\/409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sendenhorst2020.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}